Koreanische URLs vs. englische URLs: Bitte keine koreanischen URLs verwenden
Hier ist Isaac von WPlaybook. Der heutige Beitrag ist ein spezieller SEO-Guide für unsere geschätzten, aber manchmal etwas sturen Mitglieder der WPlaybook Community. Wenn Anfänger ihren ersten WordPress-Blog erstellen, schreiben viele ihre Beiträge mit Blick auf Rank Math. Sie hören Dinge wie „Das soll großartig für SEO sein“ oder „Damit kommst du auf Platz 1“ und entwickeln dann das, was ich scherzhaft das „Rank-Math-Syndrom“ nenne. Rank Math ist ein gutes Plugin, aber manche bestehen deshalb auf koreanischen URLs. Für genau diese Leute ist dieser Beitrag.
Koreanische URLs vs. englische URLs
Dieser Beitrag hat eine einfache Kernaussage: Englische URLs gewinnen.
Wenn du bereits englische URLs verwendest, ist alles gut. Wenn du aber koreanische URLs nutzt, erkläre ich dir, warum das keine gute Idee ist.
Bitte verwende keine koreanischen URLs. Nutze stattdessen englische URLs.
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Das Missverständnis über koreanische URLs
Viele verwenden koreanische URLs, weil Rank Math prüft, ob das Keyword in der URL enthalten ist. Um das Fokus-Keyword einzubauen und den SEO-Score zu erhöhen, landen sie dann bei koreanischen URLs.
Eine Frage: Hilft es wirklich beim Ranking, koreanische Keywords in die URL aufzunehmen? Die Antwort ist halb richtig und halb falsch. Warum? Weil die Frage selbst ungenau ist. Die richtige Frage lautet:
Hilft es beim Ranking, Keywords in der URL zu haben?
Darauf lautet die Antwort: Ja, das kann helfen.
Siehst du den Unterschied? Internationale Blogger, die fast ausschließlich auf Google optimieren, recherchieren ständig, wie man besser rankt. Diese Leute nennen wir SEO-Experten.
Eine ausländische SEO-Forschungsgruppe erstellte Beiträge mit demselben Keyword auf verschiedenen Domains, einmal mit Keyword in der URL und einmal ohne, und verglich die Rankings. Das Ergebnis sah so aus:

Man könnte also denken: „Es hat tatsächlich einen Einfluss.“ Dann meldete sich jedoch John Mueller, Leiter im Google Search Team, mit folgender Aussage.
Mach dir keine Mühe mit Keywords in der URL. Auf Mobilgeräten sind sie ohnehin kaum sichtbar.
John Mueller: Google Search Team Lead
WPlaybooks Interpretation von Keywords in URLs
Was stimmt nun? Viele Aussagen aus dem Google Search Team laufen darauf hinaus, dass eine URL den Inhalt der Seite sinnvoll widerspiegeln sollte. Wenn Google deine Seite crawlt und Rankings bewertet, versucht der Crawler also auch zu verstehen, welche Bedeutung die URL vermittelt.
Jetzt die Frage: Kann Googlebot die Bedeutung einer koreanischen URL genauso zuverlässig verstehen wie die einer englischen URL? Die Antwort liegt nahe.
Wenn du eine englische URL verwendest, die den Inhalt korrekt beschreibt, gibt es keinen Grund, warum du in Google benachteiligt werden solltest. Persönlich halte ich es sogar für möglich, dass englische URLs besser funktionieren.
- Schau dir WPlaybook an: Wir nutzen englische URLs, und unsere Beiträge ranken trotzdem gut bei Google.
Nachteile koreanischer URLs
Koreanische URLs haben ehrlich gesagt viele Nachteile. Einer der offensichtlichsten ist, dass die URL beim Teilen in eine schwer lesbare Zeichenfolge zerfällt.

Aber ist das alles? Nein. Wusstest du, dass koreanische URLs sogar die Umsatzanalyse deines Blogs erschweren können?
Das erkläre ich genauer in unserem Kurs zur AdSense-Optimierung. Kurz gesagt: AdSense bietet eine Funktion, mit der du URLs registrieren und nachverfolgen kannst, welche URL wie viel Umsatz erzeugt. Bei koreanischen URLs können diese Einträge jedoch unübersichtlich oder verzerrt erscheinen. Dann wird es deutlich schwieriger zu erkennen, welche Beiträge tatsächlich Geld verdienen.
Dieses Thema behandeln wir in einem separaten Beitrag ausführlicher.
Fazit
Heute haben wir besprochen, warum du keine koreanischen URLs verwenden solltest und wie URLs sinnvoll aufgebaut sein sollten. Mach es ab heute zur Regel: Verwende immer englische URLs und achte darauf, dass sie den Inhalt des Beitragstitels klar widerspiegeln.
